Mixology

Gin, Rum, Whiskey und jede Menge Tonic Water; in Mixology dreht sich alles um den lieben Schnaps. Pardon, um die Cocktails, das Bouquet, das Etikett, das Ambiente und die Historie. Denn Mixology nimmt seine Spirituosen ernst und ist in erster Linie ein Branchenblatt, das sich an Bartender, Destillateure und Freunde guter Drinks richtet, die ihr Hobby auf das nächste Party-Niveau gehoben haben. Voll auf die Presse macht sich erst mal einen schönen Wein aus dem Tetra Pak auf und erst dann an die Lektüre. Prost!

Das Sortiment
Ist so breit aufgestellt wie die Bar-Szene in Budapest (Reisetipps verteilt Mixology nämlich auch). Miese Drinks, gute Drinks, Schnaps in der Grillbutter, “White Dogs” aus den USA, Bacardi und Campari. Schlechter Stoff, guter Stoff.

Das Aroma
Schmeckt nach Geschichte, nach Expertise, nach Durchspülen und wieder ausspucken. So, wie das die Kenner vom Fach machen. Muss man beim Lesen glücklicherweise nicht, darf man alles drin behalten. Und eventuell lernst Du so noch was.

Die Berauschung
Dann fest steht: Die rund 8 Euro für das Heft sind sehr viel billiger als so mancher Cognac, der unter die Lupe genommen wird. Knallt aber eben auch nicht so dolle.

Der Kater
Den Du Dir damit ersparst. Oder eben nicht – wie bei jedem patent gemachten Heft will man danach selbst mal. Und das Tetra Pak besser wieder aus der Hand legen.

Warum soll ich das lesen?
Du kannst Dir gepflegt einen hinter die Binde kippen – in gedruckter Form. Richtiger Alkohol wird doch sowieso bald verboten.

Risiken und Nebenwirkungen
Aber Vorsicht, auch das “Lesen” kann am Steuer gefährlich werden.

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Sven Job