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	<title>Voll auf die Presse</title>
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	<description>Wir schreiben über Hefte.</description>
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		<title>brand eins</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 07:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Tomaszewski</dc:creator>
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		<category><![CDATA[brand eins]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit vor brand eins sind Wirtschaftsmagazine nicht wirklich aufregend und für den Laien kaum von Interesse. Die Cover werden von älteren Herren in dunklen Anzügen und verschränkten Armen oder unsympathischen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_6832.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-992" title="Voll auf die Presse: brand eins" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_6832.jpg" alt="" width="640" height="390" /></a></p>
<p>In der Zeit vor <em>brand eins</em> sind Wirtschaftsmagazine nicht wirklich aufregend und für den Laien kaum von Interesse. Die Cover werden von älteren Herren in dunklen Anzügen und verschränkten Armen oder unsympathischen Yuppies mit hochgestellten Daumen dominiert. Wer den Begriff &#8220;Wirtschaft&#8221; gedanklich nur mit einem kühlen Bier und &#8220;Montag ist Schnitzeltag&#8221; in Verbindung bringt, für den stecken diese Magazine bis zum Jahr 1999 voller Rätsel. Dann erscheint die erste Ausgabe von <em>brand eins</em> mit dem Schwerpunkt &#8220;Restart &#8211; Die Lust am Neubeginn&#8221;. Wie passend.</p>
<p>Das Hamburger Magazin gelingt, was so zuvor noch keiner Wirtschaftspublikation geglückt ist: Sie blickt über den Tellerrand und verlässt die enge Welt der Steuertipps, Anlageanalysen und Umsatzbewertungen. <em>brand eins</em> fasst Wirtschaft als Teil der Gesellschaft auf und nicht als ein ihr entkoppeltes System, das nur von einigen Wenigen verstanden werden kann. Das Thema &#8220;Fortschritt&#8221; lässt sich eben auch anhand einer Reportage über Taxifahrer darstellen &#8211; und warum sollte &#8220;Improvisation&#8221; nicht auch von russischen Kosmonauten erzählen? Die aktuelle Ausgabe &#8220;Besitz&#8221; wiederum lässt einen Plattensammler zu Wort kommen und berichtet von Japanern, die Geld bezahlen, um mit fremden Katzen zu schmusen. Natürlich haben auch Interviews mit Experten und Firmenportraits ihren Platz in <em>brand eins</em>; die sind aber immer auch für den Laien verständlich verfasst.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_6862.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-999" title="Voll auf die Presse: brand eins" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_6862.jpg" alt="" width="640" height="390" /></a></p>
<p>Jede Ausgabe, das Magazin erscheint monatlich, hat einen anderen Schwerpunkt. Dieser ist so weit gefasst, dass sich genug Interpretationsraum (Denken, Glück, Qualität&#8230;) bietet. Heraus kommt ein vielfältiges Heft, das für den Studenten und Unternehmer gleichermaßen interessant ist. So bleiben einzelne Ausgaben außerdem auch Jahre nach ihrer Veröffentlichung lesenswert und bedeutend. Überprüfbar ist das ganz einfach im kostenlosen <strong><a href="http://www.brandeins.de/magazin.html" target="_blank">Volltextarchiv</a>.</strong></p>
<p>Auch das Layout von <em>brand eins</em> hat im Grunde nichts mit einem Wirtschaftsmagazin zu tun und konnte die Konkurrenz schnell hinter sich lassen. Die Heftcover setzen den Schwerpunkt kreativ und symbolisch um, besonders in den letzten Jahren ist man hier zu Höchstform aufgelaufen. Zu Recht wurde die Redaktion dafür bereits mit unzähligen Auszeichnungen bedacht, unter anderem dem &#8220;Visual Leader&#8221; in Silber 2010. Mit einem ähnlichen Indie-Appeal entstaubte kurze Zeit später das Fußballmagazin <em>11 Freunde </em>ein ganzes Magazingenre<em>. </em>Wie schlägt es einem auf dem aktuellen Titel von <em>brand eins </em>so schön entgegen? Greif zu!</p>
<p><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
&#8220;Irgendwas mit Wirtschaft&#8221; ist das neue &#8220;Irgendwas mit Medien&#8221;.</p>
<p><strong>Risken und Nebenwirkungen</strong><br />
Du hast mit Mitte zwanzig noch kein eigenes Unternehmen gegründet oder mit deiner Idee die Welt verändert? Viele Protagonisten des Heftes haben genau das getan. Was ist nur los mit dir?</p>
<p><a href="http://www.brandeins.de/" target="_blank"><strong>&gt; brand eins online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Florian Tomaszewski</strong></p>
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		<title>Der Greif</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 12:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Job</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Hefte]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Der Greif]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Fotografie das demokratischste aller Massenmedien? Schreiben kann irgendwie ja jeder und nachlesen, was dabei herauskommt, das kann im Internet ein Publikum von Millionen. Aber wie viele Leser verlieren bei...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse35.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-911" title="Voll auf die Presse: Der Greif" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse35.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a></p>
<p>Ist Fotografie das demokratischste aller Massenmedien? Schreiben kann <em>irgendwie</em> ja jeder und nachlesen, was dabei herauskommt, das kann im Internet ein Publikum von Millionen. Aber wie viele Leser verlieren bei den unzähligen Einträgen auf unzähligen Blogs nach den ersten Sätzen das Interesse? Fotos sind dagegen unmittelbarer, denn ein jeder hat die Zeit, sich ein Bild anzusehen. Besonders im Internet, der egalitärsten aller Plattformen. Schneller Konsum und schnelles, omnipräsentes Medium – ist das die ultimative Win-Win-Situation?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse35b.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-912" title="Voll auf die Presse: Der Greif" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse35b.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a></p>
<p>Kann ja sein, aber gleichzeitig gibt es eine mächtige Bewegung zurück zu Print. Print ist haptisch und einzigartig. Für manche wirkt das gedruckte Magazin bereits schrullig – das hat auch seinen Reiz. Man kann sich die Seiten an die Wand hängen. Print ist greifbar. Drei Design-Studenten sehen das genauso und haben daraus das Heft <em>Der Greif</em> gemacht – 2000 Exemplare, nummeriert, gegen die Bilderflut, die uns der digitale Raum vorsetzt. Denn Demokratie nervt auch – wenn jeder mit einem Smartphone seine Schnappschüsse in Tumblr veröffentlicht, droht das Gold in Bergen von Altmetall unterzugehen: ein Gerümpelhaufen. Heftmacher Leon Kirchlechner drückt es selbst so aus: &#8220;Im Netz wird das Medium Foto entwertet.&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse35c.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-913" title="Voll auf die Presse: Der Greif" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse35c.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a></p>
<p>Doch gerade dem Netz entstammen die Fotografien, die in <em>Der Greif</em> gezeigt werden. So viele, dass die Macher die Wahl aus über 5000 Einsendungen hatten, gemacht in und verschickt aus der ganzen Welt. Dieses Internet hat doch seine Vorzüge. <em>Der Greif</em> verliert über die schließlich ausgewählten Bilderstrecken nicht viele Worte und lässt sie für sich selbst sprechen. Wüst und museal, samtblau und zentralmassiv sind sie, mal wolkenverhangen und stumm, mal blutig geschlagen, absent, hellwach. 100 Seiten zeigen, was die moderne Fotografie abzubilden alles imstande ist. Die Botschaft hinter allem bleibt rätselhaft, ergibt aber gerade deswegen ein Bild unserer Welt, vielstimmig und episch. Nur eines wird deutlich: Das Web ist nicht der Tod für gut gemachte Magazine, sondern kann ganz neue Perspektiven eröffnen.</p>
<p><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
Ein Bild sagt mehr als tausend Bytes. Betrachten, schnuppern, fühlen. Lesen ist optional, aber auch gut.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
Ein Kunststudium. Vielleicht kaufst du dir auch eine Spiegelreflexkamera.</p>
<p><a href="http://www.dergreif-online.de/" target="_blank"><strong>&gt; Der Greif online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Sven Job</strong></p>
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		<title>Folio</title>
		<link>http://vollaufdiepresse.de/index.php/folio/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=folio</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 17:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Tomaszewski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Hefte]]></category>
		<category><![CDATA[Moderne Klassiker]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 1991 werden die Leser der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) mit dem Monatsmagazin Folio versorgt. Zu vergleichen ist das Heft mit dem ZEITmagazin und dem SZ-Magazin, für die wir ja wöchentlich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_6821.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-965" title="Voll auf die Presse: Folio" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_6821.jpg" alt="" width="640" height="390" /></a></p>
<p>Seit 1991 werden die Leser der <em>Neuen Züricher Zeitung</em> (<em>NZZ</em>) mit dem Monatsmagazin <em>Folio</em> versorgt. Zu vergleichen ist das Heft mit dem <em>ZEITmagazin</em> und dem <em>SZ-Magazin</em>, für die wir ja wöchentlich zum Kiosk schlendern. Vor allem die reduzierte, aber umso aussagekräftigere Gestaltung der Heftcover gefällt besonders gut und lässt sich <a href="http://folio.nzz.ch/archiv" target="_blank"><strong>rückblickend bis zum Jahr 1991</strong></a> auf der <em>Folio</em>-Homepage bestaunen.</p>
<p>Die Redaktion von Folio stürzt sich Monat für Monat auf ein Thema und arbeitet dieses mithilfe großartiger Reportagen und Fotoserien auf. Der Blick schweift in die Ferne (&#8220;Bombay&#8221;) oder in den eigenen Vorgarten. So begleitet die Redaktion für die März-Ausgabe (&#8220;In der RS&#8221;) Schweizer Rekruten während ihrer Ausbildung &#8211; 21 Wochen lang. Ganz schön harte Hunde, die Schweizer.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_6822.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-968" title="Voll auf die Presse: Folio" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_6822.jpg" alt="" width="640" height="390" /></a></p>
<p>In jeder Ausgabe findet sich zudem die beliebte und mittlerweile als Buch veröffentlichte Rubrik &#8220;Wer wohnt da?&#8221;. Hier analysieren Psychologen und Innenarchitekten die Fotos Schweizer Wohn- und Lebenswelten, um Rückschlüsse auf deren Bewohner zu ziehen (&#8220;Lebt hier ein Messerwerfer?&#8221;). Die Bewohner selbst kommen auf der darauf folgenden Seite zu Wort.</p>
<p><em>Folio</em> ist spannender Journalismus und unterhaltsame Reportage. Speziell für uns Nicht-Schweizer aber auch ein interessanter Blick in die Seele eines Nachbarn.</p>
<p><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
Wer wissen will, wie ein Volk tickt, sollte deren Magazine lesen.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
Irgendwo in Zürich liest vielleicht genau jetzt irgendwer <em>Das Goldene Blatt </em>und schaut damit in unsere Seele. Furchtbar tief geht dieser Blick&#8230;</p>
<p><a href="http://folio.nzz.ch/" target="_blank"><strong>&gt; Folio online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Florian Tomaszewski</strong></p>
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		</item>
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		<title>Tierstudien</title>
		<link>http://vollaufdiepresse.de/index.php/tierstudien/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tierstudien</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Tomaszewski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Hefte]]></category>
		<category><![CDATA[Das neue Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Neofelis Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Tierliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tierstudien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer früher mit Begeisterung Ein Herz für Tiere verschlang und sein Zimmer mit Bildern von possierlichen Kaninchen oder dem Klassiker &#8220;Delfin im Sonnenuntergang&#8221; tapeziert hatte, drückte damit eine tiefe Liebe...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_6803.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-955" title="Voll auf die Presse: Tierstudien" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_6803.jpg" alt="" width="640" height="390" /></a></p>
<p>Wer früher mit Begeisterung <em>Ein Herz für Tiere</em> verschlang und sein Zimmer mit Bildern von possierlichen Kaninchen oder dem Klassiker &#8220;Delfin im Sonnenuntergang&#8221; tapeziert hatte, drückte damit eine tiefe Liebe zu allem Animalischen aus. Die Boygroups und Playmates kamen erst später. Der zwischenmenschlichen Beziehung geht anscheinend stets die Liebe zum Tier voraus. Bei einigen scheint diese Phase nie zu Ende zu gehen &#8211; irgendwann schnarcht dann der Rottweiler im Ehebett. Diesem Phänomen der Tierliebe geht auch die dritte und neueste Ausgabe der <em>Tierstudien</em> auf den Grund.</p>
<p>Das zwei Mal jährlich erscheinende Magazin wird von Jessica Ullrich und Friedrich Weltzien im Neofelis Verlag heurausgegeben. Jede Ausgabe widmet sich einem speziellen Thema des facettenreichen Verhältnisses von Mensch und Tier. Aufgearbeitet wird es durch diverse wissenschaftliche und künstlerische Beiträge und dabei in einen kulturellen und historischen Kontext gesetzt. Im aktuellen Heft etwa liest der Leser über &#8220;Literarische Dokumente der Tierliebe im Mittelalter&#8221; aber auch über die &#8220;Möglichkeiten und Grenzen speziesüberschreitender Emotionalität&#8221; zwischen Mensch und Pferd. In ihrer extremen Form (&#8220;Gegen die Natur&#8221;) wird die vermeintliche Tierliebe ebenso berücksichtigt und erörtert. Die Texte selbst sind fachwissenschaftlich verfasst, Fotos gibt es nur wenige. Tierstudien erscheint dafür im handlichen Format und lässt sich bequem unterwegs lesen. Vielleicht ja beim Gassi gehen mit Waldi.</p>
<p><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
Tiere finden viel zu selten den Weg in gute Magazine.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
Du suchst die Bilder der erwähnten &#8220;possierlichen Kaninchen&#8221;, findest aber nur das Foto eines russichen Künstlers, dessen Kopf in der Vagina einer Kuh verschwindet.</p>
<p><a href="https://www.neofelis-verlag.de/zeitschriften-reihen/tierstudien/032013-tierliebe/" target="_blank"><strong>&gt; Tierstudien online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Florian Tomaszewski</strong></p>
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		</item>
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		<title>Compact Magazin</title>
		<link>http://vollaufdiepresse.de/index.php/compact-magazin/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=compact-magazin</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 18:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Job</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Hefte]]></category>
		<category><![CDATA[Die letzte Seite]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Medium]]></category>
		<category><![CDATA[rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>
		<category><![CDATA[Vampir]]></category>
		<category><![CDATA[Zins]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben eine Gasmaske, der Davidstern und ein Vampir gemeinsam auf einem Titel verloren? Früher war &#8220;Stammtisch&#8221;, heute bevölkert der &#8220;Wutbürger&#8221; Baustellen und Internetforen. Von den Leitmedien fühlt er sich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/presse24.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-944" title="Voll auf die Presse: Compact " src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/presse24.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a></p>
<p>Was haben eine Gasmaske, der Davidstern und ein Vampir gemeinsam auf einem Titel verloren?</p>
<p>Früher war &#8220;Stammtisch&#8221;, heute bevölkert der &#8220;Wutbürger&#8221; Baustellen und Internetforen. Von den Leitmedien fühlt er sich nicht verstanden, nicht repräsentiert oder informiert – einfach mal einen Blick ins Diskussionsforum von <em>Spiegel Online</em> riskieren. Es grummelt der Volkszorn. Wenn die Etablierten alle korrumpiert sind, wer spricht dann für den kleinen Mann, die Andersdenkenden, die Skeptischen? Wer denkt <em>out of the box</em>?</p>
<p><em>Compact </em>does. Und ist dabei nicht zornig – C<em>ompact</em> weiß einfach alles besser, eigentlich: am allerbesten. Deutschland raus aus dem Euro und der Union! Nehmt Netanjahu die Spielzeugpistole weg! Madonna soll die Klappe halten und nicht mit ihren Pseudo-Skandalen auf die Nerven gehen! Ich halte ein Heft in der Hand, das sich endlich wieder Meinung traut und nicht klein bei gibt. Nie. Nie!</p>
<p><strong>&#8220;Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!&#8221;</strong></p>
<p>Ein fantastisches Magazin, das die Gebrüder Grimm ganz schön alt aussehen lässt. Aber halt, vielleicht meinen es die blutverschmierten Beißer auf dem Cover echt ernst. Ich betrete eine Welt, die außerdem nicht wenig mit dem &#8220;Herr der Ringe&#8221; gemeinsam hat – der Ring, sie alle zu binden, ist hier der Euro. Die bösen Mächte, es gibt sie überall, sie operieren im Verborgenen, aber auch unverschämt öffentlich (&#8220;Merkt das denn keiner? Sind denn alle verrückt geworden?&#8221; ruft es aus den Seiten). Es sind Vampire (&#8220;Der Zins saugt uns alle aus!&#8221;) und Kriegstreiber (&#8220;Der Irre von Tel Aviv&#8221;) und westliche Propagandisten (&#8220;Weißrussland ist kein Schurkenstaat, sondern ein freundliches Land!&#8221;), die unsere Welt auf den Kopf gestellt haben. Bis es uns vorkommt, als hätten außerirdische Kräfte schon längst die Kontrolle übernommen. Schreibt Chefredakteur Jürgen Elsässer selbst im Vorwort. Vielleicht hat er keinen Witz gemacht.</p>
<p><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
Im Internet irrst du von Theorien zu Meinungen zu Halbwahrheiten und Allgemeinplätzen. Wenn du es gemütlicher magst, greifst du zu <em>Compact</em>: das Magazin für alle, die ihr Smartphone aus dem Fenster geworfen haben und deren Laptop der Hund gefressen hat.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
<em>Compact</em> ist nur der Einstieg. Dann folgen &#8220;Galileo Mystery&#8221;, die Mitgliedschaft bei den Rosenkreuzern und politisches Engagement.</p>
<p><a href="https://www.compact-magazin.com/" target="_blank"><strong>&gt; Compact Online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Sven Job</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Animæ</title>
		<link>http://vollaufdiepresse.de/index.php/animae/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=animae</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 18:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Job</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Hefte]]></category>
		<category><![CDATA[Das neue Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Animae]]></category>
		<category><![CDATA[Boy]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Girl]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Animæ erreichte uns im bitterkalten Berlin als Rohrpost. Das auf Zeitungspapier gedruckte Zine fand seinen Weg aus Schweden, wo die Redaktion (nebst London) sitzt. Was sich so schnell liest, hat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/presse36.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-928" title="Voll auf die Presse: Animæ" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/presse36.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a></p>
<p><em>Animæ</em> erreichte uns im bitterkalten Berlin als Rohrpost. Das auf Zeitungspapier gedruckte Zine fand seinen Weg aus Schweden, wo die Redaktion (nebst London) sitzt. Was sich so schnell liest, hat in Wirklichkeit viele Wochen gedauert, Rohrpost und analoger Vertriebsweg sind mit Tücken gepflastert. Trotzdem sind die 32 Seiten, die den Titel &#8220;I Miss You So Much Right Now&#8221; tragen, ein kleines Plädoyer für Print.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/presse36b.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-929" title="presse36b" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/presse36b.jpg" alt="" width="500" height="372" /></a><br />
Das von der Fotografin <a href="http://lenamodigh.com/" target="_blank"><strong>Lena Modigh</strong></a> initiierte Zine ist der eigenen Angabe zufolge &#8220;a three-way conversation about sex, obsession and sanity between three female artists&#8221;. Lena, Lucie und Kristina wählen eigenen Weg, Einblick in ihre Innenwelt zu gewähren. Und weil beim Unaussprechlichen – Liebe und Obsession – Bilder manchmal mehr als tausend Worte sagen, sind in <em>Animæ</em> vor allem Fotografien zu finden. Und ein langer Liebesbrief, den die Autorin Kristina Sigunsdotter vielleicht als Teenager geschrieben hat. Eine zarte Angelegenheit.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/presse36d.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-931" title="presse36d" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/presse36d.jpg" alt="" width="500" height="349" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
Warum also ist <em>Animæ</em> ein Plädoyer für Print? Die Papier-Seiten machen sich gut an den Wänden jedes Jugendzimmers. Das Mini-Poster, auf dem &#8220;Pussy&#8221; steht, auch. Die jungen Leute sind heute doch so cool, oder?</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
<em>Animæ</em> ist nur wenige Seiten dick, kommt aber nicht auf den Punkt. Wunderschön. Lass die Gedanken schweifen. Aber nicht zu lange.</p>
<p><a href="http://www.animaemagazine.com/" target="_blank"><strong>&gt; Animæ online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Sven Job</strong></p>
<fb:like href='http://vollaufdiepresse.de/index.php/animae/' send='true' layout='button_count' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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		<title>Hohe Luft</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 20:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Das neue Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;In höchsten Höhen&#8221; und abseits davon – das platte Land. Aus der Hansestadt Hamburg kommt nun seit bereits über einem Jahr der Versuch, eine nichtakademische Philosophie-Zeitschrift herauszugeben: &#8220;Für alle, die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/hoheluft01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-920" title="hoheluft01" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/hoheluft01.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;In höchsten Höhen&#8221; und abseits davon – das platte Land. Aus der Hansestadt Hamburg kommt nun seit bereits über einem Jahr der Versuch, eine nichtakademische Philosophie-Zeitschrift herauszugeben: &#8220;Für alle, die Lust am Lesen und Denken haben.&#8221; Aus luftiger Höhe können Themen, die bewegen, neu gedacht werden und so einen anderen Sinn ergeben.</p>
<p>Einen philosophischen Blickwinkel strebt <em>Hohe Luft</em> an, bei dem also &#8220;anders&#8221; gedacht wird. Gestreift werden aktuelle und bewegende Themen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft, aber natürlich auch Philosophie. Ebenso versucht das Heft auch bei der Gestaltung einen eigenen Weg zu gehen: Wenn das beinahe zeitgleich gestartete <a href="http://vollaufdiepresse.de/index.php/philosophie-magazin/" target="_blank"><strong>Philosophie Magazin</strong></a> den Frontalunterricht bietet, ist <em>Hohe Luft</em> so etwas wie das Kursbuch. Die Geschichte der Philosophie wird etwa nicht nur dar-, sondern ihr auch lebhaft nachgestellt: Etwa wenn in einer Szene Jean-Jacques Rousseau und David Hume in einer grotesken Szene aufeinanderprallen.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/hoheluft02.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-922" title="hoheluft02" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/hoheluft02.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a><br />
&#8220;Philosophie ist eine Bewegung, mit deren Hilfe man sich nicht ohne Anstrengung und Zögern, nicht ohne Träume und Illusionen von dem freimacht, was für wahr gilt, und nach anderen Spielregeln sucht. Philosophie ist jene Verschiebung und Transformation der Denkrahmen, die Modifizierung etablierter Werte und all der Arbeit, die gemacht wird, um anders zu denken, um anderes zu machen und anders zu werden als man ist.&#8221; (&#8220;Der maskierte Philosoph&#8221;)</p>
<p>Das Heft ist gut durchdacht; dem Schwerpunkt &#8220;Freiheit&#8221; wird zuerst mit Illustrationen einer belgischen Künstlerin (ist es ein Gulag, den wir da sehen? Guantánamo Bay ?) Rechnung getragen, dann folgt der Essay, nur um sogleich einen weiteren Text über Verantwortung folgen zu lassen. Auch in der Gestaltung steckt Hintersinn: Fotos und Illustrationen sind an keiner Stelle ohne Grund eingesetzt. Philosophie ist ein Thema, das aber auch ernsthaft vermittelt werden will, Hochglanz gibt es deswegen keinen. Stattdessen verzichtet das Deckblatt bewusst auf Bilder. Das Thema der Ausgabe ist in schlichten Lettern formuliert. Das ist dem Inhalt von <em>Hohe Luft</em> nur würdig.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/hoheluft03.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-921" title="hoheluft03" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/04/hoheluft03.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a><br />
<strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
In der neuen Ausgabe wird gefragt: &#8220;Können wir den Tod überleben?&#8221; In lustig-luftiger Höhe lässt es sich wenigstens ganz gut aushalten. Ist doch schon mal was.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
Irgendwann werden wir am Posterboy der Philosophie Richard David Precht auch in <em>Hohe Luft</em> nicht vorbeikommen. Dann hält auch in diesem Magazin mit seinen edlen Motiven die Populärwissenschaft Einzug.</p>
<p><a href="http://www.hoheluft-magazin.de/" target="_blank"><strong>&gt; Hohe Luft Online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Manuel Niemann</strong></p>
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		<title>The Germans</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 12:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Job</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Das neue Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Bitte nicht erwachsen sein!&#8221; fordert The Germans in der aktuellen Ausgabe. Könnte so auch in der NEON stehen. Aber das Heft hat erst mal eine Chance verdient. Denn über Alemannia...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse34.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-903" title="presse34" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse34.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a></p>
<p>&#8220;Bitte nicht erwachsen sein!&#8221; fordert <em>The Germans</em> in der aktuellen Ausgabe. Könnte so auch in der <em>NEON</em> stehen. Aber das Heft hat erst mal eine Chance verdient.</p>
<p>Denn über Alemannia gibt es genug zu schreiben, seine dunklen Ecken und hellgefluteten Sportarenen. Seine Currybuden und Autobahnen, seine Nazi-Hools und seine Kanzlerin, seine Graffiti und blitzblanken Erholungsflächen. Und Berlin, immer wieder Berlin, denn geschätzte 80 % aller freiberuflichen Journalisten wohnen dort.</p>
<p>Was fällt auf? Das Heft wirkt schmal, ist aber fast 100 Seiten dick. Das liegt an dem dünnen Papier, auf dem es gedruckt ist. Damit erinnert The Germans frappierend an Supplements wie das <em>ZEITmagazin</em> oder <em>NZZ Folio</em> aus der Schweiz. Warum auch nicht; Bureau Mirko Borsche haben auch schon für die ZEIT gearbeitet und sind nun hier für das Layout verantwortlich.</p>
<p>Wenn neue Magazine heute <a href="http://www.stadtlust-mag.de/" target="_blank"><strong>Stadtlust</strong></a><em>, </em><a href="http://www.bauermedia.com/no_cache/produktfinder/action/mfDetail/singleID/535/mftitle/meins/" target="_blank"><strong>Meins</strong></a> oder <a href="http://www.himmelblau-magazin.de/ " target="_blank"><strong>himmelblau</strong></a> heißen, macht ein Titel wie Titel <em>The Germans</em> gleich doppelt Spaß. Noch besser wäre <em>Se Germans</em> gewesen. Hat sich die Berliner Redaktion dann aber nicht getraut.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse34b.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-908" title="presse34b" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse34b.jpg" alt="" width="640" height="455" /></a></p>
<p>Was hat sich die Redaktion denn getraut? Das Heft richtet sich an die 18- bis 35-Jährigen, die vielleicht etwas mehr erwarten als – zurück zum Anfang – von der <em>NEON</em>. Also etwa Aufmacher, die mehr versprechen als: &#8220;Wie viel Beziehung tut uns gut?&#8221; oder &#8220;Wie wichtig ist mir Sex?&#8221; &#8211; in verschwommener Indie-Optik und irgendwie alternativ. <em>The Germans</em> merkt man die Ambitionen an, mehr zu sein. Obwohl es vieles genauso macht wie das Heft von Gruner und Jahr. Ein Plädoyer gegen ein perfektes und durchgeplantes Leben. Ein bisschen Kunst, und noch etwas mehr Lebenshilfe (&#8220;Wie treffe ich eine richtige Entscheidung?&#8221;). Dafür haben die Macher das Heft in die Kategorien &#8220;Meinung&#8221;, &#8220;Zeitgeist&#8221; und &#8220;Hintergrund&#8221; eingeteilt. Dahinter offenbart sich ein wichtiger Punkt, denn der souveräne Umgang mit dem deutschem Selbstbild ist der Claim, den <em>The Germans</em> in die Welt tragen möchte. Mit deutschen und internationalen Reportagen, selbstreflektierenden Essays und Betrachtungen der bundesdeutschen Befindlichkeiten ist es einen Versuch wert. Denken wir an <em>TEMPO</em>, das <em>jetzt Magazin</em> oder die <a href="http://vollaufdiepresse.de/index.php/dummy/" target="_blank"><strong>DUMMY</strong></a>, stellen wir fest – die waren alle sehr gut. Und doch ist es auch noch einen zehnten Versuch wert. Jetzt sind die Deutschen am Zug.</p>
<p><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
Schon allein der Schriftsatz lässt dich nostalgisch werden. Die Neunziger waren eine schöne Zeit.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
Reportagen wie die über das moderne Russland holen dich schnell in die brutale Gegenwart zurück.</p>
<p><a href="http://www.thegermansmagazine.com/" target="_blank"><strong>&gt; The Germans online</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<fb:like href='http://vollaufdiepresse.de/index.php/the-germans/' send='true' layout='button_count' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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		<title>Stadtaspekte</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 10:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Job</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo leben wir hier eigentlich? Und wie? Das sind fundamentale Gedanken, denen sich dieses Magazin stellt. Dabei einen Blick um die Ecke zu riskieren, kann nicht schaden. Stadtaspekte zeigt die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse32.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-893" title="presse32" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse32.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a></p>
<p>Wo leben wir hier eigentlich? Und wie? Das sind fundamentale Gedanken, denen sich dieses Magazin stellt. Dabei einen Blick um die Ecke zu riskieren, kann nicht schaden.</p>
<p><em>Stadtaspekte</em> zeigt die anderen Seiten des urbanen Lebens, die sich einem offenbaren, ohne das dafür ein Architekturstudium nötig ist. Die Schnittmenge potentieller Leser ist daher erfreulich hoch, und diese Leser wünschen wir dem Magazin über &#8220;die dritte Seite der Stadt&#8221; auch.</p>
<p>Lifestyle, Hobbys, Gesellschaft, Kunst: Irgendwie steht dabei immer das Leben selbst im Mittelpunkt. Das ist genauso bei einem Heft, das sich Stadtplanung und Stadtwohnen, Zusammenleben und Raumgestaltung in der öffentlichen Sphäre widmet. Auf den knapp 140 Seiten werden dabei alle Sinne angesprochen: Wie riecht meine Stadt? Wie sieht, wirkt, fühlt sie sich an? Wie bewege ich mich durch meinen Wohnort hindurch, von A nach B? Vor allen Dingen aber – wie ist es anderswo? Denn auch wenn <em>Stadtaspekte</em> mit einem Feature über die Neuköllner Sonnenallee, über <a href="http://www.piecesofberlin.com/" target="_blank"><strong>Pieces of Berlin</strong></a> und Flaggen, die aus Wohnfenstern hängen (die Flaggen verstehen heißt die Stadt verstehen) einen spürbaren Einschlag in den Berliner Lokalkolorit nimmt, denkt das Heft global. Shopping-Tipps gibt es dafür keine – wer die sucht, kann ja zu einem der Stadtmagazine greifen. Die gibt es ja wie Sand am Meer, pardon, wie Hipster-Cafés in Berlin.</p>
<p>Stattdessen: Eine kritische Betrachtung des Karlsplatzes in Wien. Eine chaotische Busfahrt durch Tiflis. Mit Pendlerinnen durch Mumbai und auf dem Bike durch das verfallende und geisterhafte Detroit. Ob Totentanz oder Kaffeekränzchen, grau in grau oder bunte Kunstfläche – die Stadt ist das, was wir daraus machen. Eine vielversprechende Aussage, die das erste erste Heft von <em>Stadtaspekte</em> da trifft.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse32b.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-894" title="presse32b" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/presse32b.jpg" alt="" width="640" height="385" /></a><br />
Interessanter fast als der Inhalt sind die Umstände, die zur Erstausgabe geführt haben: Das Magazin ist via <a href="http://www.startnext.de/stadtaspekte" target="_blank"><strong>Crowdfunding</strong></a> realisiert worden. Erstaunlicherweise waren schon 5000 Euro und 350 Unterstützer genug, um grünes Licht für die Erstausgabe zu geben. Und auch der Content wird demokratisiert; die Initiatoren um Herausgeber Jürgen Cyranek riefen im vergangenen Sommer im Web dazu auf, mit Ideen, Geschichten und Engagement das Projekt mitzugestalten. Über 150 Einsendungen sammelte das Team. Daraus ist die Debütausgabe entstanden.</p>
<p><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
Die Texte blicken weit. Vom Bordstein bis zur Skyline. Und zurück.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
Erst findest du es schön, dass es in deinem Viertel sauberer wird. Und du hältst das bisschen Street Art in deiner Kreisstadt für das Nonplusultra. Dann liest du darüber, was es anderswo für öffentliche Straßenkunst gibt, und dein Lebensort ist plötzlich gar nicht mehr so toll (und außerdem gentrifiziert). Es eröffnet sich die bange Frage: Kann ich zu viel über das urbane Leben wissen?</p>
<p><a href="http://www.stadtaspekte.de/" target="_blank"><strong>&gt; Stadtaspekte Online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Sven Job</strong></p>
<fb:like href='http://vollaufdiepresse.de/index.php/stadtaspekte/' send='true' layout='button_count' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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		<title>Das Buch als Magazin</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 13:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Tomaszewski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Hefte]]></category>
		<category><![CDATA[Das neue Heft]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch als Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Die Verwandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Kafka]]></category>
		<category><![CDATA[Malus Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Magazine, die rein äußerlich kaum von einem Buch zu unterscheiden sind. Das etwas künstliche Wort &#8220;Bookzine&#8221; versucht diese Verschmelzung auf einen Begriff zu bringen, meist aber eben nur...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_6490.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-874" title="Voll auf die Presse: Das Buch als Magazin" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_6490.jpg" alt="" width="640" height="390" /></a></p>
<p>Es gibt Magazine, die rein äußerlich kaum von einem Buch zu unterscheiden sind. Das etwas künstliche Wort &#8220;Bookzine&#8221; versucht diese Verschmelzung auf einen Begriff zu bringen, meist aber eben nur in Bezug auf Format und Haptik. Mit einer inhaltlichen Verflechtung von Literatur und Journalismus befasst sich nun <em>Das Buch als Magazin </em>aus dem Malus Verlag. Ein so präziser wie genialer Titel. In seiner ersten Ausgabe nimmt sich das Münchener Magazin Franz Kafkas Erzählung &#8220;Die Verwandlung&#8221; vor, die schon 1915 zuerst in einer Zeitung abgedruckt wurde. Auf gewisse Weise schließt sich hier also der Kreis.</p>
<p>Wie wird das ehrenhafte Vorhaben, Literaturgeschichte in ein Magazinformat zu pressen, denn nun umgesetzt? Ganz naheliegend: Erst einmal wird der Originaltext abgedruckt. Visuell aufgepeppt und ergänzt wird er Inhalt durch eine Bilderstrecke, biografische Informationen und Fun-Facts am Textrand. Die ersten 55 Seiten gehören ganz dir, Franz.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_6495.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-878" title="Voll auf die Presse: Das Buch als Magazin" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_6495.jpg" alt="" width="640" height="390" /></a></p>
<p>Daran schließt der journalistische Teil des Heftes an, in Form von aktuellen Reportagen, die mal mehr und mal weniger deutlich auf &#8220;Die Verwandlung&#8221; Bezug nehmen. So erzählt eine Autorin von ihrer Unfähigkeit, nach diversen Schicksalsschlägen die Wohnung zu verlassen. Genau wie für den Protagonisten Gregor Samsa aus Kafkas Text wird das eigene Heim zur Isolationszelle. Ein anderer Bericht nimmt Bezug auf die wirtschaftliche Verantwortung, die Samsa für seine Familie trägt und schildert den Geldtransfer vieler Migranten in ihre Herkunftsländer. Auf diese Weise greift jeder Beitrag einen bestimmten Aspekt der Erzählung auf und die Fusion von Journalismus und Literatur gelingt tatsächlich.</p>
<p><a href="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_65031.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-884" title="Voll auf die Presse: Das Buch als Magazin" src="http://vollaufdiepresse.de/wp-content/uploads/2013/03/IMG_65031.jpg" alt="" width="640" height="390" /></a></p>
<p><em>Das Buch als Magazin</em> ist eine Publikation mit einer starken Idee und einer ebenso starken Umsetzung. Hochwertiges Papier und eine liebevolle Gestaltung runden den positiven Eindruck ab. Die Möglichkeiten für weitere Ausgaben scheinen riesig, schließlich bieten sich unzählige Literaturklassiker für eine längst fällige Entstaubung an. Im Herbst soll mit Georg Büchners &#8220;Woyzeck&#8221; die zweite Ausgabe folgen.</p>
<p><strong>Warum soll ich das lesen?</strong><br />
Im Deutsch-Leistungskurs immer eingeschlafen? Hier ist deine Chance, Verpasstes nachzuholen.</p>
<p><strong>Risiken und Nebenwirkungen</strong><br />
Du verlierst dich in Kafkas pessimistischer Welt. Diesen Sommer hattest du dir irgendwie anders vorgestellt&#8230;</p>
<p><a href="http://dasbuchalsmagazin.de/" target="_blank"><strong>&gt; Das Buch als Magazin online</strong></a></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Florian Tomaszewski</strong></p>
<fb:like href='http://vollaufdiepresse.de/index.php/das-buch-als-magazin/' send='true' layout='button_count' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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